Voller Leben

Was ist das „Gute Leben“?

An einem sonnigen Freitagnachmittag bei Hannah und Dominik vom Verein „Voller Leben“ hatte ich das Gefühl, dieser Frage näher zu kommen.

Innerhalb eines Jahres hat sich hier viel getan. Mit viel Freude sehe ich eine neu angelegte Ecke für Gemüse und Pflanzen. Genauso wie einen Kräutergarten. Und seit letztem Sommer gibt es hier auch Bienenstöcke. Jedoch hat der „Honig-Jahrgang 2019“ keinen guten Start hingelegt nach dem warm-kalten Winter und einem kühlen, regenreichen Frühjahr. Die aktuell sommerlichen Temperaturen lassen jedoch Zuversicht verbreiten, dass es doch noch eine reichliche Honig-Ernte geben wird.

Auch wenn, oder gerade weil hier viel Grün vorherrscht, sind auch die Menschen, die hier wohnen, voller Leben. Nicht nur, dass das zugehörige Haus als WG geführt wird, es bringen sich auch die hier wohnenden Menschen auf unterschiedliche Art und Weise ein. Nicht umsonst verstehen sie sich als „Forschungsfeld für sozial und ökologisch nachhaltiges Leben“.

An diesem besagten Nachmittag hat Dominik ein paar Leute mit in die Welt des Bogenschießens genommen. Seit etwa 10 Jahren betreibt er schon diese Leidenschaft. Mittlerweile baut er schon eigene Bögen und hält auch Kurse dazu ab. Die Einführung ins Schießen nahm ich einerseits körperlich wie auch geistig fordernd, gleichzeitig aber auch entspannend wahr. Dabei konnte ich auch Parallele zu meiner Meditationserfahrung sehen.

Apropos Meditation: Hannah habe ich 2012 damals noch bei der Buddhistischen Jugend kennengelernt. Mittlerweile bietet sie schon selber Meditationsabende an, genauso wie Coaching oder Workshops zu natürlicher Verhütung.

Es ist für mich einfach schön zu sehen, wie über einen längeren Zeitraum etwas Fruchtbares aus dem Boden wächst. So wie eben draußen im Garten. Ich bin sehr gerne an diesem Ort und bei diesen Menschen, weil ich hier so viel Hoffnung spüre. Es erinnert mich an mein Bestreben nach mehr Verbundenheit nicht nur zu mir selbst, sondern auch zu der Natur und den Menschen, die auf sich und das kollektive Leben achten.

Was ist das „Gute Leben“?

An diesem Nachmittag hatte ich das Gefühl, der Antwort auf diese Frage näher zu kommen.

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