Sollt ich sie nur nicht sehn, die Ungerechtigkeit Seid nur fordernd zu mir, Sicherheitsabstand Doch im Weg bin ich nicht, bei eurem Spiel zu zweit Wer ist die Schönste im ganzen Land? In eurem Dauerkuschelmodus seid ihr allein Euer dezenter Angriff, gerichtet auf mein Sein Immer mit einem Lächeln auf eurem Mund Doch er sagt mir jeweils immer leider nein Im Weg bin ich doch, alles im Liegen Die Positionen bleiben streng verschwiegen Was ist davon geblieben? Bin ich einfach nur überblieben Ein lästiger Störer in eurer definierten Umlaufbahn Doch Landeerlaubnis kriege ich leider nicht Dann flieg ich weiter meinen einsamen Wendekreis Weiter, ohne Horizonte, bis ins weiße Licht Meine Nacht-Sicht, erste Reihe fußfrei Sieben Schwestern auf dem Firmament Offenbaren die Neuordnung des Universums Das Ende der Reise bleibt unbekannt Wenn ihr mich fragtet, was der schönste Tod wäre Ich würde sagen, Erstickung durch Selbstliebe Doch ist der Mensch, das Rudeltier, dazu gemacht Verhaftet zu sein in seiner Einzelhaft? An einem feuchten Nebeltag Als es nieselt aus dem Dunst Kommt ihr zwei Arm in Arm Unter einem Regenschirm Den leeren Bahnhof vor euren Füßen Kurz ist mir als wäre ich Teil eurer Philosophie Wenn ihr mich fragtet, sie ist hoch wie nie Auf der Brücke sehe ich euch verblassen
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Wendekreise – Traumfiktion, die 3.
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Hinter mir das Licht
Hinter mir das Licht
Die Sonne, die untergeht
Vor mir der Weg hinein
Der Wald, der ruft
Verzweifelt will ich Zuflucht nehmen
Das Bedürfnis nach Verbindung
Die Hoffnung auf Erlösung
Immer weiter folge ich dem Weg
Die Dunkelheit des Waldes
Die Furcht vor dem Ungewissen
Die Bedrohung des Unscheinbaren
Es ist nichts außer Einbildung
Kein Wald, nur Bäume
Da, eine Weggabelung!
Vielleicht Trennung, vielleicht Wiedervereinigung
Eine Wendung des Schicksals oder nur Obsession?
Einen Baum hab ich gefunden
Einen Meister hab ich entdeckt
Leben wächst aus ihm heraus
Und er steht tief verwurzelt
Plötzlich Stimmen, plötzlich Gefahr
Das Trauma ist zurückgekehrt
Weiter hinauf in die Deckung
Still, leise und abwartend
Wie ein Reh, das beobachtet
Langsam den Weg zurück
Plötzlich Stimmen von hinten
Jetzt aber nichts wie raus
Von vorne kommt auch was
Jetzt egal, was soll passieren?
Hinter mir die Dunkelheit
Immer weiter eile ich hinaus
Der Alleingang setzt sich fort
Vor mir ist nichts mehr wie zuvor
Der Traum ist geplatzt
Das Licht ist verschwunden